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Mehr als nur ein Coworking-Space

Regelmäßig gehe ich meine Social Media-Kanäle nach interessanten Neuigkeiten aus der Dresdner Startup-Szene durch. Dabei stieß ich vor einigen Wochen auf einen neuen Coworking-Space in der Dresdner Innenstadt, von dem ich noch nichts gehört hatte. Das war nicht weiter schlimm, da dort noch fleißig gebaut wurde. Überrascht hatte mich dann aber schon, dass auch sonst niemand aus meinem Netzwerk wusste, dass da was neues kommt. Das machte The Shire – wie sich dieser neue Coworking-Space nennt – dann schon viel interessanter. Trotzdem dauerte es noch etwas, bis ich mehr von The Shire und der dahinter stehenden Oakshire Capital GmbH erfuhr.

Anfang August bekam ich dann eine Einladung, da sich The Shire vorstellen wollte. Ziel war es, einen Artikel für diesen Blog zu verfassen. Also traf ich mich im August mit Martin Knopf, Geschäftsführer von Oakshire Capital. Ich war davon ausgegangen, dass er mir die Räume zeigen und mir erzählen würde, was hinter The Shire steht. Das tat er auch, aber eigentlich… eigentlich führte ich das spannendste Gespräch über Startups, Gründer, die Dresdner Szene und viel mehr seit langem. Herr Knopf bewies sich als spannender Gesprächspartner, mit dem ich mich noch Stunden hätte unterhalten können.

office-angebotAber was ist The Shire eigentlich? Erstmal ist es ein Coworking-Space der gehobenen Klasse. Der Fixdesk kostet ab 125€/Woche, ein Büro für bis zu 4 Personen ab 649€/Monat. Dafür bekommt man aber auch eine Menge geboten. Unter anderem das schnelle WLAN, Getränke- und Obst-Flatrate, eine umfangreiche Bibliothek und der Full-Service Office Management sind eine Nummer für sich – nicht zu vergessen die repräsentative Lage direkt am Dr.-Külz-Ring. Und repräsentativ ist auch die Einrichtung. The Shire legt großen Wert auf eine hochwertige Büroeinrichtung und das spiegelt sich im gesamten Space wider, egal ob großzügig geschnittener Einzelarbeitsplatz, den Büros für Teams oder dem Konferenzraum mit moderner Technik und gigantischem Tisch mit Platz für 10 Personen.

The Shire versteht sich aber auch als Inkubator und Investor. Ein Startup kann sich bewerben – während dieses Prozess lernt man sich besser kennen und plant die gemeinsame Zukunft. Das Programm umfasst dann die Dienstleistungen des Coworking Spaces, aber auch die Möglichkeit von Investments und den Aufbau neuer Netzwerke. Dabei wird auch darauf geachtet, dass sich die Startups unterscheiden, damit sich Synergien entwickeln können und es innerhalb des Programms nicht zu Konkurrenzen kommt.

Alles in allem überzeugt The Shire mich. Natürlich ist das hochpreisige Angebot nicht jedermanns Sache, aber wer bereits in seinem Startup Wert auf Exklusivität legt, ist dort ganz bestimmt gut aufgehoben.

Oliver ist Webentwickler, und begeistert sich seit vielen Jahren für Startups. Seit er 2011 das erste Startup Weekend Hamburg besuchte, beteiligte er sich aktiv in der Hamburger Szene. Er gewann mehrere Preise und kündigte 2013 seinen Job in einer Agentur, um als Mitgründer eine eLearning-Plattform aufzubauen, die an der Finanzierung scheiterte. Anfang 2014 zog er nach Dresden. Hier erkannte Oliver schnell das Potenzial der lokalen Gründerszene. Seitdem unterstützt er Gründer mit seinem Knowhow, und organisiert Events wie das Startup Weekend Dresden, das 2014 mehr als 60 Teilnehmer aus 5 Nationen begeisterte. Außerdem ist er bei Startup Germany als Vertreter für Sachsen tätig.

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